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Der Strahlengang im Mikroskop

Ein Mikroskop vergrößert Dinge, die man mit bloßem Auge nicht erkennt. Im Lichtmikroskop sind es die Lichtstrahlen, die ein visuelles Abbild erzeugen. Die Art, wie in einem optischen System ein Abbild erzeugt wird, nennt man Strahlengang.

Der Strahlengang im Mikroskop besteht aus zwei wesentlichen Teilen: Das Objekt selber wird vom Objektiv deutlich vergrößert (bis zu 100 fach). So wird ein sog. reelles Zwischenbild erzeugt. Die Vergrößerung wird mit Hilfe von mehreren hintereinander liegenden Sammellinsen erzeugt.

Strahlengang im Mikroskop
Strahlengang im Mikroskop (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Dieses reele Zwischenbild wird dann mit Hilfe des Okulars nomals deutlich vergrößert (bis zu 20fach, in der Regel 10 fach). So entsteht ein sog. virtuelles Zwischenbild, dass man mit dem Auge wahrnehmen oder mit eine Kemara festhalten kann. Die folgende Abbildung zeigt den Strahlengang im Mikroskop:

Mikroskop Funktionsweise
Mikroskop Funktionsweise - Verlauf des Lichts

Bitte beachten: die Größenverhältnisse sind in der Grafik nicht realistisch dargestellt. Insbesondere der Umstand, dass das reelle Bild durch den Tubus so in die Länge (und damit Größe) gezogen wird, ist nicht eindeutig erkennbar. Auch ist das Objekt natürlich in der Regel winzig - so klein, dass man es auf einer Grafik natürlich nicht vernünftig darstellen könnte.

Video: Strahlengang im Mikroskop

Im folgenden Video wird der Strahlengang noch einmal fein säuberlich erklärt und mathematisch hergeleitet. Scheint etwas kompliziert, ist es aber gar nicht ...

Quellen / siehe auch

Siehe auch