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Was ist das "reele Zwischenbild"?

Ein reelles Zwischenbild (auch als Zwischenebene bezeichnet) oder auch "reelles Bild" ist ein optisches Abbild, das mit Hilfe einer Linse erzeugt wird. Dabei werden die Lichtstrahlen, die von einem Gegenstand oder Objekt abgestahlt werden, von der Linse gebündelt und auf der anderen Seite (spiegelverkehrt) wieder zusammengefügt. Die meisten Menschen kennen das Prinzip von einer Lochkamera, bei dem das Licht nur über einen winzigen Punkt in einen Kasten gelangt und auf der Rückseite ein Abbild erzeugt (Camera obscura).

Reeles Zwischenbild
Reeles Zwischenbild mit Hilfe einer Sammellinse

Im Gegensatz zum virtuellem Zwischenbild kann ein reelles Zwischenbild auf einem Schirm abgebildet werden. So funktionierten die alten Röhrenbildschirme der Fernseher früherer Zeiten auf dem Prinzip des reelen Zwischenbildes.

Je nach Abstand zwischen Objekt, Sammellinse und Auge wird das Bild vergrößert, verkleinert oder gleich groß dargestellt. Man kann also mit der Brennweite den Grad der Vergrößerung regulieren, ein unverzichtbarer Effekt für die Funktionsweise eines Lichtmikroskops. Im Mikroskop erzeugt das Objektiv ein reelles Bild, das dann vom Okular noch einmal vergrößert wird. Die folgende Abbildung zeigt den Strahlengang im Mikroskop:

Strahlengang im Mikroskop
Strahlengang im Mikroskop

Siehe auch